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Fotos von Bürgermeister Ralf Claßens Beitrag
HVB-Konferenz im Kreis Düren trifft Regierungspräsident Gregor Lange
Bei der heutigen Konferenz der Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten im Dürener Kreishaus war der neue Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln, Herr Gregor Lange, zu Gast.
Neben der gegenseitigen Vorstellung haben wir unmittelbar und offen gemeinsam mit Landrat Dr. Ralf Nolten aktuelle Sachthemen und Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und BezReg angesprochen. Hierbei standen die defizitäre Finanzierung der Kommunen sowie die Vergabe- und Genehmigungspraxis von Fördermitteln - aktuell insbesondere im Strukturwandel des Rheinischen Reviers - im Vordergrund.
Der neue Regierungspräsident ist sich der Probleme bewusst und es wurden von ihm bereits verschiedene Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Beschleunigung von Genehmigungsprozessen eingeleitet. Wir hoffen auf positive Effekte bereits in den laufenden Antragsverfahren und auf eine schnelle Wirkung. Leider kann die BezReg die dramatische Unterfinanzierung der Städte und Gemeinden nicht direkt verbessern, die Problematik aber gleichwohl über ihre Kanäle an Land und Bund spiegeln.
Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit mit dem neuen Regierungspräsidenten, der auf meine Einladung hin Anfang August seinen Antrittsbeuch in unserer Gemeinde Aldenhoven absolvieren wird.
17. Juni 2026, 12:20 Uhr
In der Krise vorbereitet sein
In dieser Woche hat mich als Bürgermeister und gleichzeitig als aktiver Reservist und Verbindungsoffizier erneut die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) beschäftigt.
Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ) ist essenziell in der Landes- und Bündnisverteidigung und der Katastrophenhilfe. Sie koordiniert die Kooperation zwischen Bundeswehr und zivilen Akteuren – beispielsweise zwischen unserem Kreisverbindungskommando Düren und dem Kreis Düren als regional zuständige Behörde. Im Krisen- und Verteidigungsfall stellt sie demnach den Austausch zwischen militärischen Operateuren und dem zivilen Umfeld sicher.
Die Zusammenarbeit erfolgt in vielen Bereichen, insbesondere im Katastrophenschutz und bei der Krisenbewältigung mit Blaulichtorganisationen sowie weiteren staatlichen oder nichtstaatlichen Organisationen. Themenbezogen arbeiten wir in der Bundeswehr auch eng mit der Wissenschaft und zivilen Unternehmen zusammen. Wann immer die Menschen im Kreis Düren in einer Krisen- und Katastrophensituation die Hilfe der Bundeswehr benötigen, wir beraten, koordinieren und helfen da, wo es rechtlich begründet und erforderlich ist.
Gemeinsam mit Experten des Wasserverbandes Eifel-Rur, der RWTH Aachen und dem Kreis Düren haben wir uns in diesem Zusammenhang auch mit Sicherheitsaspekten der Rurtalsperre beschäftigt und diese besichtigt. Beim abschließenden Gästeschießen auf dem Fliegerhorst in Nörvenich bestand zudem die Gelegenheit zum Austausch mit vielen Vertretern der Zivilverwaltung und der Blaulichtorganisationen.
13. Juni 2026, 19:07 Uhr
